Ihr Arbeitgeber führt Copilot ein. Ihr Betriebsrat ist noch nicht eingebunden.
Die IT-Abteilung will Microsoft 365 Copilot kurzfristig für erste Bereiche freischalten. Zugänge und Zeitplan stehen. Offen bleibt, wofür das System eingesetzt wird und wie es die Arbeit verändert.
Ein Pilot startet — die offenen Fragen bleiben
Beschäftigte sollen Copilot neben ihren bisherigen Aufgaben ausprobieren. Gleichzeitig wächst die Erwartung, Aufgaben schneller zu erledigen. Geeignete Anwendungsfälle, geschützte Lernzeiten und klare Qualitätsstandards fehlen. Ihr Betriebsrat erhält erst kurz vor dem Start einen Entwurf für eine Betriebsvereinbarung.
Was Sie jetzt klären müssen
Eine gute Einführung braucht mehr als Datenschutzregeln. Entscheidend sind Arbeitsaufgaben, Belastung, Qualifizierung, Zugänge und mögliche Leistungs- oder Verhaltenskontrollen. Copilot protokolliert, wer wann welche Aufgaben mit welchen Ergebnissen erledigt — das kann eine Verhaltens- oder Leistungskontrolle nach §87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG sein und löst damit ein Mitbestimmungsrecht aus.
Bei generativer KI lassen sich zudem nicht alle Folgen im Voraus bestimmen. Deshalb braucht ein Pilot klare Ziele, Rückmeldungen aus der Praxis und feste Punkte zur gemeinsamen Auswertung. Auch die Regeln müssen sich anpassen lassen.
Wie Kyberon Sie begleitet
Wir prüfen mit Ihnen das System und den geplanten Einführungsprozess. Wir strukturieren die offenen Fragen und entwickeln Kriterien für den Pilot. Dabei beziehen wir die Anforderungen und Erfahrungen der Beschäftigten ein.
Daraus entstehen konkrete Positionen für die Gespräche mit dem Arbeitgeber, die Betriebsvereinbarung und den späteren Rollout. So reagieren Sie nicht nur auf einen fertigen Plan. Sie gestalten Ziele, Regeln und Lernschritte von Anfang an mit.
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In 30 Minuten klären wir, wo Ihr Gremium steht und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
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